Kloster auf Zeit

„Kloster auf Zeit“ ist eine Form und ein Angebot des gemeinschaftlichen Lebens im Domicilium: Während viele punktuell ihren Alltag unterbrechen und für einige Tage ins Meditationshaus Domicilium kommen, um aus der Meditation heraus neue Kraft zu finden und in ihr Umfeld zu tragen, bleiben einige Interessierte für längere Zeit (zwischen mehreren Tagen bis zu einigen Wochen). Sie bilden mit dem Domicilium-Team eine Kerngemeinschaft, die zusammenlebt und -arbeitet, um auf diese Art zu versuchen, Spiritualität zu praktizieren und zu vertiefen. Diese für Laien besonders geeignete Form des Klosters auf Zeit hat eine konkrete Ausrichtung: christlich-humanistische Nächstenliebe und Praxis des Mitgefühls als Weg zur Erfahrung.

Unsere Domicilium KapelleEs geht dabei nicht um eine bequeme Art der „Selbstpflege“, sondern vor allem um die Entwicklung der Fähigkeit, aus der Meditation heraus den Anderen und der Umwelt zu dienen. Folgende Aspekte kommen dabei zum Tragen: neue Wege zum leidenden Mitmenschen (Hospiz), spirituelle Praxis des Zen und des Urchristentums sowie späterer Mystik (Mystagogie) und die Vereinigung der Mystik mit der modernen Rationalität (spirituelle Akademie).

Vier Praxis-Elemente bestimmen wesentlich den Klosteralltag: tägliche gemeinsame Meditationsübung, körperliche Arbeit in Küche, Haus und Garten, die Möglichkeit der Beteiligung an der Hospizarbeit und freie Zeit: Lesen – Studieren – Ausruhen.


Hier finden Sie Erfahrungsberichte zu unserem Kloster auf Zeit:

Kloster auf Zeit – Andrea Siemsen lebte 10 Wochen im Domicilium

Dem Leben auf der Spur – Erfahrungsbericht von Alexandra Hager-Wastler