Zen-Seminare
Zen ist wie eine Tasse Tee, es schmeckt einem Christen genauso wie einem Buddhisten.
Yamada Koun Roshi, Mitbegründer der Sanbo Kyodan Zen-Schule, gest. 1988, Japan
Methoden der Zen-Praxis sind Zazen (von jap.: Za = sitzen und Zen = Versenkung) unterbrochen durch Kinhin (Gehmeditation) und Rezitationen sowie Koan-Arbeit. Ein ebenso wichtiger Teil der Zen-Praxis besteht aus der Konzentration auf den Alltag (Samsara). Alle Übungen ergänzen einander und sind dazu gedacht den Geist zu beruhigen. Indem während des Übens die Flut der Gedanken zur Ruhe kommt, wird das Erleben von Stille und Leere möglich.
Das praktizierte Schweigen dient der Konzentration und Nicht-Ablenkung. Mahlzeiten werden gemeinsam und in Stille eingenommen. Alle Tätigkeiten, so auch Samu-Arbeit (konzentrierte Tätigkeit für die Gemeinschaft) werden in Stille und Achtsamkeit verrichtet.
Ein Zazen-Kai ist ein Übungstag, der sich gut für Eingeübte und als Einführung für Meditationsanfänger eignet. Sitzeinheiten: 14 x 20 - 25 min.
Ein Sesshin (das Herz berühren, sich mit dem eigenen Herzgeist verbinden) ist eine Periode unterschiedlicher Länge mit konzentrierter Zen-Meditation. Längere Sesshin setzen eine gewisse Übung im Zazen voraus. Sitzeinheiten pro Tag: 14 x 20 - 25 min. beim Rohatsu-Sesshin 16 x 25 min.
Wenn Sie sich für ein Zen-Seminar interessieren, dann können Sie sich über das Programm anmelden.
